I dream
my painting
and I paint my dream…
Mara Thellings Werk, welches Malerei, Performance, Musik und Literatur umfasst, erforscht die existentiellen Fragestellungen unserer Epoche: Wahre Liebe, Ewiges Leben, Künstliche Intelligenz, Apokalypse, Zeit- und Zeitreisen, Alltagsgedanken und der Prozess der Selbstfindung und Selbstentwicklung.
Inspiration für alle künstlerischen Prozesse und die Basis ihres Werkes sind ihre luziden Träume, die sie seit einer Nahtoderfahrung im Jahr 2010 hat.
Luzides Träumen bedeutet, dass man im Traum weiß, dass man träumt und eigenständige Handlungen im Traumgeschehen möglich sind. Nach dem Aufwachen kann man sich an den Traum genau erinnern und diese Erlebnisse z. B. für die eigene künstlerische Arbeit nutzen.
Thelling verwendet Luzide Träume zur Ideenfindung ihrer Romane, Bilder und Songs. Im Anschluss an die Erschaffung eines Grundwerkes z. B. eines Romans oder Gedichts entstehen dazu passende großformatige Bilder auf Leinwand in Acryl. Zu ihren Bildern oder literarischen Texten komponiert, singt und arrangiert sie einzigartige Pop-Songs.
Das Unbewusste als Atelier – Meine Kunst entsteht in luziden Träumen
Ausgebildet in der Tradition der kraftvollen, gegenstandsorientierten Malerei als Meisterschülerin von Markus Lüpertz, basiert meine eigene künstlerische Praxis auf einem rigorosen Dialog mit dem Unbewussten.
Die visuellen Setzungen meiner Arbeiten entstehen primär in luziden Träumen. Der bewusste Kontrollzustand im Klartraum erlaubt es mir, Kompositionen und Farbwelten noch im Schlaf präzise zu erforschen. Der unmittelbare Transfer dieser Epiphanien in nächtliche Skizzen bildet das Fundament für großformatige Werke, die die Grenze zwischen rationaler Konstruktion und traumhafter Evokation auflösen.
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